Désiré Kwamy Moussa Ngwene

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Theologie der Ökumene, Doktorand.

 desire.ngwene@unifr.ch

Dissertationsprojekt Why Theology matters to the World. Zur Aktualität der Schwarzen Befreiungstheologie und deren Verhältnis zur Theologie, angesichts von Leid und Unterdrückung.

 

 

  • Kurzer Lebenslauf

    06/2021 – heute: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Theologischen Fakultät an der Universität Fribourg

     

    01/2023 – heute: Doc-Fellow des Collegium Emmaus, am Zentrum für Glaube und Gesellschaft, an der Universität Fribourg

     

    01/2022 – 12/2024: Teilnahme am Doktoratsprogramm Regime of Inequality am Departement für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg

     

    11/2014 – 05/2020: Media Markt Bern AG: Verkaufsberater; Beratung für Unterhaltungselektronik im Haushalts- und Computerbereich

     

    09/2014 – 06/2021: Studium der Theologie an der Universität Fribourg

    Muttersprache: Französisch

     

    Nationalität: Schweiz

     

    25. Mai 1991: Geburt in Lomé, Togo

  • Forschungsprojekt

    Why Theology matters to the World. Zum Auftritt, Präsenz, Relevanz und Bedeutung der Schwarzen (Befreiungs-)Theologie im deutschsprachigen Raum

     

    Einführung: 

    Theologie hat sich schon immer mit politischen und gesellschaftlichen Fragen auseinandergesetzt. Sie ist Ausdruck des Christentums, weltweit und durch die Theologiegeschichte. Politische Entscheidungen, gesellschaftliche Veränderungen und Umbruchphasen gibt es seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte. Viele theologische Impulse und Erneuerungen haben ihren Ursprung gerade in solchen gesellschaftlichen und politischen Phänomenen und prägen den Ursprung, die Qualität und auch die Einzigartigkeit der Theologie als solcher.

    Zu Beginn der 1960er und 1970er Jahre entsteht eine kontextuelle theologische Linie, die sich spezifisch mit den Fragen der Ungerechtigkeit in Politik und Gesellschaft auseinandersetzt und damit ihr theologisches Profil bestimmt: Die Schwarze Befreiungstheologie oder englisch: Black Theology.

     

    Ob in den USA, in Südafrika oder in England, die Schwarze Befreiungstheologie versucht, aus der Perspektive der existenziellen Lebenswelt armer, marginalisierter und unterdrückter Schwarzer Menschen theologische Antworten auf gesellschaftliche und politische Fragen in Themenfeldern von Ungerechtigkeit und Ungleichheit zu geben. Sie war und ist bestrebt, eine Theologie zu sein, die die Theologie - und die christliche Tradition - erneuert und erweitert, indem sie sich an Fragen sozialer Ungerechtigkeit orientiert. Wie kann nun eine Schwarze Befreiungstheologie für den deutschsprachigen Kontext entwickelt werden, die die Anliegen und theologischen Impulse der Schwarzen Befreiungstheologie weltweit aufgreift und abbildet?

     

    Hauptwerke:

    Reddie, Anthony G. . Working against the Grain : Re-imaging Black Theology in the 21st century. London; New York: Routledge, 2008.

    Jovita dos Santos Pinto, Pamela Ohene-Nyako, Mélanie-Evely Pétrémont, Anne Lavanchy, Barbara Lüthi, Patricia Purtschert  und Damir Skenderovic: Un-Doing Race. Rassizifierung in der Schweiz. Zürich und Genf; Seismo Verlag, 2022. 

  • Forschungsfeld und Interessen
    • Schwarze Befreiungstheologie (Black Theology)
    • Befreiungstheologien
    • Politische Theologie
    • Ekklesiologie und Christologie
    • Postkoloniale Theologien
    • Migration, Rassismus, Rassifizierung, Identitätspolitik und kulturelle Identität
  • Publikationen und Rezensionen

    Rezensionen:

    • SILBER, Stefan: Postkoloniale Theologien. Eine Einführung (Désiré Kwamy Moussa Ngwene) in der Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie, Nr. 69 (2022) Heft 2, 624. Zugriff

     

    Zeitungsartikel:

    Kolumne Moment Mal der Freiburger Nachrichten Link

    • Die Botschaft der Hoffnung (19.03.2023)
    • Die Erinnerung als die Quelle unserer Zuversicht (29.06. 2024)